San Blas – Urlaub für Naturliebhaber

San Blas ist immer noch das, was man sich unter einem  kleinen, vertäumten mexikanischen Küstenort vorstellt:  ein aus langer Tradition heraus gewachsenes übersichtliches Städtchen, dessen heutiger Charme das Resultat seiner jahrhundertealten  Stadtgeschichte und der Lebensfreude seiner heutigen rund 10000 Bewohner ist.

San Blas, im Norden der Riviera Nayarit gelegen, wurde während der spanischen Konquista durch Nuño de Beltran im Jahre 1530 gegründet, ein wichtiger Hafen für den Nachschub der Erorberer des Nordwestens Mexikos.  Rund zweihundert Jahre später scheint das Städtchen aufgeblüht zu sein, der Wohlstand seiner Bürger dokumentiert sich im Bau einer beachtlichen Kirche und dem Zollgebäude, von denen  heute noch die Ruinen stehen. San Blas war in dieser Zeit neben Acapulco, ein wichtiger Handelshafen für Waren aus China und den Philipinen. Noch heute wird die Geschichte der Ankunft der ersten Galeone aus China erzählt, die Nao China, die 1813 zum ersten Male in San Blas anlegte.

San Blas erreichte im Jahr 2002 traurige Berühmtheit, als Hurrikan Kenna rund 95 % aller Gebäude der Stadt zerstörte (Einzelheiten bei Wikipedia: >click ). Nur wenige Monate nach diesem verheerenden Cat. 5 Hurrikan war San Blas grössenteils wieder aufgebaut.

Heute ist San Blas mit 40 km Strand ein sehr beliebter Urlaubsort, insbesondere für Naturliebhaber und Touristen, die Individualität suchen. Ein besonderes Highlight ist sicher die Erkundung des  La Tovara Naturschutzgebietes, eine Mangrovenlandschaft im Delta des La Tovara-Flusses.

Und natürlich kann man in San Blas ganz vorzügliche Unterkünfte finden und ausgezeichnet Essen, vor allem Fisch und Meeresfrüchte, denn San Blas hat eine lange, lange Tradition der Fischerei.

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Links:

http://www.garzacanela.com/index.html

http://vipsanblas.blogspot.com

Vormerken: Springbreak 2012 in Puerto Vallarta

6 Wochen – 42 Nächte: Springbreak wird auch dieses Jahr ein Mega-Event in Puerto Vallarta.

Tiesto, AVICII, Dada Life, Manufactured Superstars u.v.a.m. legen wieder auf!

Die ‘Electro Beach Party’ wird dieses Jahr die Stadt vom 24. Februar bis 8. April vibrieren lassen.

Vorgeschmack gefällig?

( falls Ihr in good old Germany mal wieder „zensiert“ werdet, hier ist der  > Direktlink

und zur Webseite dieser Veranstaltung mit Angeboten für den Festival-Pass geht es hier lang > Electro Beach Puerto Vallarta 2012

Ansichtssache

Flor de Ojos by EKOATL

Mit traurigenAugen schaute sie auf  ihre Bougainvillee. Tagelang hatte sie gegraben, gepflanzt, gewässert und nun steht schon der dritte Busch blattleer, trostlos, erbärmlich da. Sie dreht sich um, blickt auf die Terrasse ihres neuen Heimes in diesem neuen Land, das  mit so vielen  Hoffnungen sie und ihr Mann bezogen hatten.

Drei lange Monate schrubbten und putzten sie. Die grösste Sommerhitze hielt sie nicht davon ab alle Wände im Haus zu streichen. Farbig, fröhlich sollte ihr neues Heim sein. Mexikanisch, eben. Mit einem tropischen Touch. Sonnige Gelb-Orange-Töne im Wohnzimmer, beruhigendes Violett  im Schlafzimmer, inspirierendes Grün in der künftigen Bibliothek und ein tiefes, sattes Rot in der Eingangshalle.

Sie durchstöberten beharrlich  alle kleinen Läden für Kunsthandwerkliches und Krempel und Kitsch im gesamten Umkreis. Bald schon zierten im  wöchentlichen Turnus Olmeken-Tonmasken und Agaven aus rostigem Blech die Frontfassade und folkloristische, bunte Blumenkübel die Terrasse als Ergänzung zu den typischen braunen Equipales-Stühlen aus Agavenholz und Schweinsleder.

Von ihren Ausflügen in die Sierra brachten sie knorrige Wurzelstöcke und grosse runde Flusssteine mit, die den Vorgarten zwischen Aloen und Agaven  mexikanisieren sollten. Er und sie inspizierten und diskutierten und arrangierten aufgeregt und angeregt und endlos.

Und dann war es so weit! Ihr altes Leben wurde in einem 40-Fuss-Container angeliefert.

Es kamen Wochen des Auspackens, der kleinen  entzückten Schreie, der hektischen Betriebsamkeit. Sie lief mit geröteten Bäckchen und glänzenden Augen durch und um das Haus, stellte Dinge hierhin nur um sie am nächsten Tag wieder dorthin zu plazieren. In der Einfahrt stapelten sich geleerte Umzugskartons und Packpapier. Im Haus wurde gebohrt, genagelt, abstrakte Bilder  und Lithografien aufgehängt, Bohrlöcher wieder vergipst und neue Dübel gesetzt. Die sonnigen Farbtöne des Wohnzimmers wurden mit einem dunklen Rot überstrichen, ein goldfarbig lackierter ‚Louis-Quince‘-Sekretär verschönte nun die mit brasilianischem Schiefer verkleidete Wand und ein schneeweisses Sofaset dominiert den Raum. Die ursprünglich schwarz lackierten Küchenschränke verschönerten einige Spraydosen mit „Stonetouch“. Eine enorme Glasplatte balanciert auf geschmiedeten, weiss lackierten Pflanzenranken, umrandet von passenden geschmiedeten Esszimmerstühlen mit mannshohen extrem geraden Rückenlehnen. Die Eingangshalle strahlt nun im OP-Weiss. Olmekenmasken wichen venezianischen Masken. Die Equipales-Sessel der Terrasse unterlagen einem Stehtisch mit Barhockern aus Vierkant-Eisen, geflext und silbern gestrichen und die bunt-folkloristischen Blumenkübel stehen vergessen leer in einer Ecke des Gartens, sie mussten Platz machen für hochglanzschwarze und schimmernde silberfarbige Pötte die mit „Schwiegermutterzungen“ beplanzt wurden, und die Wurzelstöcke landeten in der Tonne. Nur die Umzugskartons und das Packpapier nicht!

Die Terrasse erstrahlt nun abends in hellstem Weisslicht und als das alte Leben sie endlich wieder gefunden hatte, genehmigte sich der stolze Hausherr einen feinen französischen Cognac und schmetterte aus vollstem Herzen: Vive la Mexique!

CREDITS:

Die Zeichnung „Flor de Ojos“ ist von EKOATL, alias Oscar Ehecatl aus Mexico City, ein Free-Lance Artist für Storyboard, Illustrationen und Comics. Link auf seine Deviant-Art-Seite >CLICK  auf bei Artician: >Click

Das Monster vom 18. Loch

Eigentlich hatte ich nur einen verzogenen Abschlag. Nichts, dass mein Score ruinieren würde. Theoretisch. Aber dann kam alles ganz anders! Ich suchte also meinen Golfball im Rough (mach ich ja hin und wieder mal…) Aber bevor ich diese kleine weisse Kugel fand: O Sh…..   !!!   Nein, ich habe kein Schreckgespenst gesehen! Ich hab’s fotografiert! Wie dieser Iguana auf diesen Busch hinauf kam, weiss ich nicht. Aber mächtig erschrocken hat er mich schon: (das Ding ist soo hässlich, also bitte zum Anschauen/Vergrössern auf die Bilder klicken)

Iguana by Vallartina

 

Leguan by Vallartina

 

Und: falls jemand weiss, wie sich diese Spezies nennt, wäre ich für einen Hinweis dankbar!

Spirit of Azteca

Welch eine Show! Das Amphitheater am neuen Malecon, die Bucht von Banderas im Hintergrund und ein strahlender Vollmond gaben eine perfekte Kulisse für eine  wirklich beeindruckende  Vorführung  von Tänzen und Ritualszsenen der  Aztekten und Tolteken! Aufführung und nicht zuletzt grossartige Kostüme des Ensemble Kallpulliostokcoatl Chalchihutlicue schufen eine besondere, das Publikum faszinierende Atmosphäre:

(Bilder bitte anklicken)

 

Ein gelungener Auftakt für eine aussergewöhnliche Aufführung im Februar im Theater von Puerto Vallarta. Wer dann gerade in der Gegend ist, sollte sich diese Aufführung nicht entgehen lassen:

 

Xul – Ein Dorf wartet auf den Weltuntergang

Ziemlich unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde in den vergangenen Jahren ein geheimnisvolles Dorf auf der Yucatan-Halbinsel mitten im Dschungel gebaut: Xul. Xúul ist ein Begriff der Mayasprache und bedeutet „das Ende“. Xul liegt in unmittelbarer Nähe einer antiken Maya-Stätte „Kiuic

Xúul, so behauptet die Sage der Maya-Profezeiung, sei der beste Platz um zu sterben, um etwas zu Ende zu bringen, das Ende von Allem.

Die Bauherren dieses versteckten Dorfes, alle angeblich italienischer Abstammung,  nennen sich als Gruppe „Quinta Essencia“,  liessen auf einer Fläche von ca. 800 ha mehr als ein Dutzend Wohnhäuser bauen in einer Ansiedlung namens „Las Aquilas“.  Keine gewöhnlichen Einfamilienhäuser: Doppelschalige Aussenmauern von 60 cm Stärke,  spezielle Versiegelungen gegen Hochwasser, gerundete Ecken, extra dicke Dachziegel die einem Brand standhalten sollen, Strahlenschutz. Maurer berichten vom Bau grosser Häuser mit 8 bis 20 Zimmern. Die Häuser seien mit unterirdischen Tunnelsystemen verbunden. Im Zentrum der Anlage stehe eine griechische Statue, wahrscheinlich Athena, umgeben von einem künstlichen Teich und je einem in der natürlichen Flora Yucatans vorkommenden Baum.

Eigene Brunnen zur Wasserversorgung seien tief gegraben worden. Treibhäuser und Felder zur Pflanzenzucht und Lebensmittelerzeugung, Orangen- und Zuckerrohrplantagen, Lagerhäuser, enorme Stromgeneratoren und Solaranlagen, ein künstlich angelegter See und weitere Einrichtungen zur autarken Selbstversorgung  seien Teil dieser geheimnisvollen Anlage.

Nur wenige Bewohner der umliegenden Ortschaften hatten Zugang. Einige Maurer und Zimmerer berichten jedoch von seltsamen Vorgängen während der Bauarbeiten: Wir durften keine Fragen stellen, z.B. warum wir Autoreifen in das Mauerwerk einmauern mussten, oder warum kugelsichere Türen eingebaut wurden. Die Architektin sagte uns was wir zu machen haben, aber auf das warum gab sie uns keine Antwort. In einer einzigen Stellungnahme sagte sie, dass sie keine Berechtigung zu Auskünften über das Bauvorhaben oder über die künftigen Bewohner habe. „Die Italiener glauben nicht, dass die Welt untergehen wird, sondern dass mit extremen Naturkatastrophen zu rechnen ist, extreme Temperaturen zwischen 45 und 50 Grad Celsius, Überschwemmungen, deshalb bauen sie diese Häuser zu ihrem eigenen Schutz“ so die Architektin Karina Pérez Valle. Und führt weiter aus, dass eine italienische Psychologin und Forscherin die Leitung des gesamten Projektes übernommen habe, diese halte sich jedoch nicht vor Ort, sondern in Veracruz zur ‚totalen Meditation‘  auf.

„Ich glaube, die wollen keinen Kontakt mit uns“ sagte der frühere Gemeindebeauftragte Santos Mario Tzek, „sie verlassen ihre Anlage kaum“.

„Man sieht, dass sie viel Geld haben müssen, weil sie so eigenartige Häuser bauen, in denen sie sich retten wollen, wenn die Welt untergeht. Aber wer weiss schon, wann das sein wird, nur Gott weiss das, und wenn die Welt untergeht, werden sie sich auch nicht retten können“ so ein Arbeiter.

Las Aquilas, Xul, Yucatan Foto von El Universal Mex

Las Aquilas, Xul, Yucatan Foto von El Universal Mex

Quellen

http://www.eluniversal.com.mx/primera/35441.html

http://www.eluniversal.com.mx/estados/77617.html

http://www.abc.com.py/nota/italianos-edifican-tuneles-esperando-el-fin-del-mundo/

: http://tulumrealestate.wordpress.com/2011/03/06/en-xul-yucatan-a-corta-distancia-de-tulum-crece-la-villa-de-italianos-para-%E2%80%9Cel-fin-del-mundo%E2%80%9D/

Wale in der Bahía de Banderas

Jährlich zwischen Dezember und März findet in der Bucht von Banderas eines der grossartigsten Natur-Spektakel statt: Mutter Wal bringt ihrem Baby-Wal das Schwimmen und Flossenschlagen bei! Hunderte Wale ziehen hier in der Bucht vor unserer Haustüre ihre Jungen gross, bis diese stark und kräftig genug sind, irgendwann ab Ende März die lange Reise in kalte, arktische Gewässer anzutreten. Nicht selten kann man dieses Getümmel vom Strand aus beobachten, aber man will ja ganz nahe dabei sein, und so kauft man sich eben ein Ticket für eines der „Whale-Watching“-Boote.

Wale in der Bahía de Banderas by Vallartina

Natürlich fotografieren alle was die Kamera hergibt, aber wirklich gelungene, spektakuläre Aufnahmen der Wale waren mir nicht vergönnt, deshalb hier der Link zu wirklich sehenswerten Schnappschüssen in der Bahía de Banderas: Larry Bennett: The whales of Banderas Bay

Mehr zum Thema bei Vallartina: http://vallartina.wordpress.com/2010/05/28/wale-und-seeschildkroten/

 

El Canto de la Ballena von Chambao – Musik zum Reinhören!

El canto de la ballena.
Yo te invito a visitar.
Donde bailan con luna llena.
Dond el cielo nace del mar.
Si vas para aquel lugar.
Deja abierta la puerta.
Y con las olas muertas que huya la pena
en el canto de la ballena….

(Das Lied der Wale. Ich lade Dich auf einen Besuch ein. Wo sie mit dem Vollmond tanzen. Wo der Himmel aus dem Meer geboren wird. Wenn Du dort hin gehst. Lass die Türe offen. Und mit den toten Wellen fliegt die Traurigkeit im Lied der Wale davon….)

 

 

 

Gated Community – Leben hinter Mauern?

Wie wohnt man eigentlich in Mexiko? Viele stellen sich kleine, pitoreske Ortschaften mit engen Gassen und bunt bemalten Häusern vor. Vielleicht auch verträumte  Fischerdörfer am Meer, Ranchos in den Bergen. Und natürlich die grossen Mega-Städte wie Mexico City, Guadalajara, Monterrey, zauberhafte Kolonialstädte wie Campeche oder Mérida und wolkenkratzerbewehrte Touristenzentren wie Cancun und Acapulco.  Das alles ist natürlich Mexiko, das neue und das alte.

Seit Jahren jedoch entwickelt sich hier ein Wohntrend, wohl geprägt durch die Vorbilder aus den USA: das  bewachte Wohngebiet,  Residencial privada oder auch Gated Community, genannt. Hier in der Bahía de Banderas schossen in den vergangenen Jahren diese Art Wohnsiedlungen buchstäblich aus dem Boden. Diese ‚Privadas‘ sind reine Wohngegenden, also nur Häuser und Apartments, keine Geschäfte oder Läden. Privadas sind stets von Mauern umgeben, an den Zufahrtstoren kontrolliert Sicherheitspersonal 24 Stunden täglich,  365 Tagen im Jahr.

Die wohl weitläufigste und landschaftlich schönste Gated Community hier in der Bahía de Banderas ist der El Tigre Golf and Country Club in Nuevo Vallarta. Da schauen wir jetzt mal genauer rein:

Zwei imposante, bewachte  Zufahrtstore bieten den Zugang zu diesem Villenviertel, das mit etwa 7 km Aussenmauer aufwartet. Insgesamt bietet das Areal 260 Bauplätze. Eine 4-spurige Allee führt durch das Gelände , breite Seitenstrassen geben Zufahrt zu den Villen und Condominium-Komplexen (Eigentumswohnungen)  welche die  18 Fairways des Golfplatzes säumen. 11 künstlich angelegte Seen, parkartige, gepflegte Bepflanzung. In der Anlage selbst finden die Bewohner nicht nur den Golfplatz mit Clubhouse und Restaurant, Golfshop und SPA, sondern auch den Sports- and Raquet Club mit mehreren Tennis- und Squashplätzen, Basketball-Court, Pool, ein Kids-Center mit Spielplatz und Kinderpool, Sauna, Dampfbad, Fitness-Center, Sportshop und ein weiteres Bistro. Ein eigener, privater  Beachclub steht ausschliesslich den Residenten des El Tigre Golf and Country Club zur Verfügung.

Natürlich gibt es Regeln für dieses Wohngebiet, z.B.  Vorschriften für den Hausbau (jedoch weit entfernt von deutschen Bauauflagen) oder für das alltägliche Leben in der Gemeinschaft, wie z.B. Lärmschutz, Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Strassen, freilaufende Haustiere etc.

Wer drinnen wohnt, meldet bei der Sicherheitsfirma sein(e) Auto(s) an, bekommt eine Plakette für ungehinderten Zugang zum Gelände. Handwerker, Personal, Besucher müssen angemeldet werden. Jeder Fremde muss ein Ausweisdokument vorlegen, wird registriert. Handwerker, Bauarbeiter müssen das Gelände spätestens um 18 Uhr verlassen.

Nun, nicht jeder hat die Mittel, sich ein Grundstück in solchen Anlagen zu kaufen. Je nach Lage gehen die qm-Preise von etwa 320 USD bis 430 USD. Grundstücksgrössen von 460 qm für Doppelhäuser und bis 1200 qm für Villen. Die monatlichen Unterhaltskosten für Strassenreinigung, Strassenbeleuchtung, Müllabfuhr (3x wöchentlich), Pflege der Allgemeinanlagen, 24-Stunden-Bewachung und Verwaltung liegen bei etwa 40 Dollar. Verbindlich für jeden Grundbesitzer, auch für jeden Wohnungseigentümer ist ausserdem die Mitgliedschaft im Social Club: ca. 120 USD im Monat für eine Familie mit 2 Kindern bis zu 21 Jahren, bzw. für Erwachsene Einzelpersonen gewähren freien Zugang zu allen Sport- und Freizeiteinrichtungen des Sports- und Beachclubs und gewähren Nachlässe in den Restaurants und Sportshops des Anlage. Golfer können sich eine Mitgliedschaft kaufen und ihre Mitgliedschaft im Social Club aufstocken lassen: für ca. 230 Dollar/Monat/Ehepaar mit minderjährigen Kindern  haben sie dann auch unbegrenzten Zugang zum Golfplatz, Driving Range und den anderen Sport-Einrichtungen der Anlage.

Wer wohnt also dort? Die absolute Mehrheit der Residenten sind Mexikaner. Geschäftsleute, Architekten, Anwälte, Ruheständler. Die Vorteile solcher Anlagen sind  stressfreies Wohnen. Wohnungs- oder Hauseinbrüche werden durch die strikte Zugangskontrolle praktisch verhindert. Die Freizeitangebote in unmittelbarer Nähe sind vielfältig. Vor allem Kinder leben hier unbeschwert: solche Anlagen sind  übersichtlich, man kennt seine Nachbarn, der Strassenverkehr ist stark reduziert und die Kids können sich nur wenige Meter vom Haus im Kids-Club unter Betreuung mit ihren Freunden austoben.

Natürlich gibt es eine Menge Leute, die nie in solchen Anlagen wohnen möchten, das muss jedem selbst überlassen bleiben.

Aber wer nun möchte, der kann jetzt mal ganz bequem per Street View durch den El Tigre Golf and Country Club fahren (Bild vergrössern, anklicken und erkunden):


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Wo ist der Meteorit?

Am Mittwoch, 4. Januar meldete die NASA um 18.50 Uhr den Eintritt  eines Himmelskörpers in die Erdatmosphäre und zugleich die Warnung,  dass mit einem  Aufschlag im Gebiet der Sinaloa de Leyva Berge, Nordmexiko, zu rechnen sei. Bewohner von zwei angrenzenden Gemeinden alarmierten zur gleichen Zeit  Polizei und Radiostationen über die Sichtung eines „riesigen Feuerballes“ der sich rasch der Erde näherte und plötzlich in drei Teile zerborsten sei. Die Einschlagstelle wird in der Nähe von Palmar de los Leal, Chihuahua, vermutet.

Ein Suchteam von Wissenschalftern des Centro de Ciencias und des Zivilschutzes suchten seitdem nach Resten des vermeintlichen Meteoriten, wobei auch nicht ausgeschlossen sei, dass es sich um Weltraumschrott handeln könne, so der Direktor der Protección Civil, Ismael Checa Landeros.  Allerdings musste die Suche am Samstag wegen der derzeitigen Wetterkonditionen im Gebiet vorübergehend eingestellt werden.

Es wäre nicht der erste Meteorit, der im Gebiet Sinaloa de Leyva  einschlagen hätte:

Bereits 1863 schlug  im Örtchen El Ranchito, nahe bei Bacubirito dieser 4,25 m lange, 2 m breite und 1,75 m hohe 20-Tonner ein, der einer der bislang grössten, dokumentierten Meteoriten weltweit sein dürfte:

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Quelle Fotos: http://www.nerdvana.com/~maggie/family.html

Wikicommons http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bacubirito_meteorite.jpg

Foto von David Light Orchard Flickr http://www.flickr.com/people/42453902@N00

 

 

Kino-Tipp: Herz des Himmels, Herz der Erde

Was verbirgt sich hinter dem Mythos des Mayakalenders, dessen „Lange Zählung“ nach 5125 Jahren am 21. Dezember 2012 endet? Wird die Welt untergehen?

HERZ DES HIMMELS, HERZ DER ERDE reist ins mexikanische Chiapas und nach Guatemala, die Heimat der etwa neun Millionen heutigen Maya. Sechs junge Maya lassen uns teilhaben an ihrem Leben, ihrem Alltag, ihren Zeremonien und ihrem Widerstand gegen die Bedrohung ihrer Kultur und Umwelt. Dem westlichen Objektdenken, das Globalisierung, genmanipulierte Nahrung und Umweltzerstörung als Normalität hinnimmt, begegnen sie mit einer Kosmovision, die das Andere, Mensch, Tier, Natur, nicht als losgelöstes Gegenüber, sondern als Teil des eigenen Seins begreift.

Webpage zum Projekt: http://www.herzdeshimmels-herzdererde.de/zum_film.php

Kinofinder: http://www.herzdeshimmels-herzdererde.de/kinofinder.php

Filmbesprechung: http://www.zeit.de/2011/52/Film-Herz-des-Himmels

und: http://www.kinofenster.de/filme/neuimkino/herz-des-himmels-herz-der-erde-film/

Trailer: