7 : 1 und danach…

Vor dem Spiel betete ich ja noch, dass Don Vallartino nicht am Rande eines Infarktes stehen würde… nach 11 Minuten schrumpfte dies, 12 Minuten später wusste ich es, 1 Minute später und wieder 1 Minute später und nochmals 1,5 Minuten später WUSSTE ich: alles klar! Keine gesundheitlichen Probleme, eher schon euphorisches Lachen – das kam dann auch prompt von den Nachbarn, inklusive  „Oye vecino…“

Also, kurz und gut: der Einzug ins Finale ist sicher. Sonst nix.

Nix! lernte auch die letzten drei Tage unser mexikanischer Elektriker. NIX!!! so schrie er, als er seinem Lehrling auftrug, das eine, das einzige Stromkabel zu finden, das die Unterwasserlampe für den Pool mit Strom versorgen sollte. NIX! sagte auch der Lehrling, nachdem er sämtliche rote, blaue, schwarze Kabel checkte: NIX!  Ich drücke alle vermeintlich verantwortlichen Schalter – solange bis der Elektriker rief ‚es stinkt‘ und schliesslich den durchgebrannten Trafo der Poollampe mir vor die Füsse warf und meinte, die tut es nicht mehr!.

O.k. – ihr könnt Euch wahrscheinlich nicht vorstellen, wieviele Kilometer ich durch die Stadt fuhr, um Ersatz zu bekommen? Pah! Ersatz leuchtet!

Und nicht nur die Ersatzlampe leuchtet, auch die neuen Venecianos (Fliessen), die im Ersatz gegen die alten im Pool ersetzt wurden, glitzern…

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Tja, nach 7:1 und einem göttlichen Abendessen beim Nobelitaliener….

also das Finale ist mir wurscht….

Und euch?

Keine Corinna unter dieser Nummer!

Niemand bestreitet, dass das Telefon das Leben erleichtern, vereinfachen kann. Wenn aber mein Telefon über 30 Mal am Tag von derselben Nummer angerufen wird, nenne ich das Telefon-Terror!

Es fing vor etwa 3 Monaten an: es klingelt, eine automatische Ansage bittet, sich doch mit der Bank XYZ umgehend in Verbindung zu setzen. Ich habe aber keine Geschäftsbeziehung mit Bank XYZ, lege auf. Die Anrufe häufen sich. Wieder die Bank XYZ. Eine regelmässige Anruf-Welle setzt ein, 3 x wöchentlich, jeweils etwa 5 bis 8 Anrufe über den Tag verteilt.

Die Automatische Ansage bietet mir keine Möglichkeit, richtig zu stellen, dass die wohl die falsche Nummer anrufen, Rückruf-Versuche enden im Nirvana einer Endlos-Musikschleife. Dann ändert sich das Anruf-Verhalten: die gleiche Rufnummer aber eine nette Stimme bittet , mit Frl. Corinna X zu sprechen. Ah! Endlich kann ich also dringendst auf die Frau einreden, versuche, ihr klar zu machen: unter dieser Nummer keine Corinna!!! Sie dankt, will die Nummer checken lassen. Aber die Anrufe gehen weiter.

Ab Anfang April kamen die Anrufe täglich, meist 10 bis 12 mal von eben derselben Nummer. Wieder einmal meldet sich eine menschliche Stimme, wieder erkläre ich: ICH BIN NICHT CORINNA! Was um Himmels willen wollt Ihr denn? Ja, man rufe im Auftrag der Bank XYZ an, die Corinna sollte sich dringendst dort melden. Am nächsten Tag, der Terror ging weiter, konnte ich von der Anruferin wenigstens den kompletten Namen des Fantoms Corinna erfahren und auch, dass sie in meiner Gegend wohnte.

Kurze Goo.gle Suche ergab, die liebe Corinna wird in einem Online-Telefonbuch mit meiner !! Telefon-Nummer angegeben, die Adresse dazu konnte jedoch nicht stimmen: im angegebenen Ort gab’s ihre Strasse gar nicht.

So, ich war stinkesauer, fuhr in die örtliche Filiale der Bank XYZ, stampfte zum Filialleiter und erzählte ihm mal was über Telefon-Terror. Ja, also er bedauerte das, aber abstellen könnte er das nicht. Denn die Corinna sei, so sagt sein Computer, keine Kundin bei Bank XYZ in Mexiko! Und! die Nummer von der dieser Anrufe kommen sei ein Inkasso-Institut. Und wenn die die Corinna suchen, dann bleiben die auch dran, und wie!

Nochmals eine kleine Internet-Suche, ich finde prompt mehr Hinweise auf Corinna, sogar mit Handy-Nummer-Kontakt. Kurzer Anruf dort: Sorry, Corinna ist heute nicht da, aber bitte hier ist ihre private Handy-Nummer. Danke!

Klar rufe ich sofort ihr Handy an, bekomme nur die Voice-Mail, hinterlasse eine Nachricht. Kurz später der Rückruf von einem Mann, nee, also die Corinna sei in Kanada, er habe nur ihr Handy abgekauft, nix Genaues wüsste er auch nicht.

Die Anrufe des Callcenters/Inkasso gingen weiter. Schliesslich wieder eine menschliche Stimme, die mit Corinna reden will. Der sagte ich dann, die sei wohl nicht mehr in Mexiko, sondern in Kanada, sie sollen mich endlich in Ruhe lassen. Nun wollte die Stimme von mir wissen, wieso ich das weiss und ich sagte, 5 Minuten googlen, und ich hatte ihre Handy-Nummer gefunden. Nun wurde sie aggressiv: gib mir die Nummer! Und ich sagte „such sie Dir selbst“! und legte auf.

Und nun war die Hatz eröffnet: 20, 25, 30 Anrufe am Tag! Ich rief bei der Polizei an, einziger Ratschlag: ändere Deine Nummer. An einzelnen Tagen hängte ich schlicht das Telefon aus, um mal ein paar ruhige Stunden zu haben, denn die Anrufe gingen von 7.30 Uhr morgens bis etwa 22 Uhr! Jedoch hatte ich anschliessend den Anrufbeantworter voll, wenn ich das Telefon wieder anschloss….

Vor zwei Wochen gab ich auf. Meine neue Telefon-Nummer wird nicht veröffentlich und wird hoffentlich nicht nochmal für eine faule Adressen-Angabe missbraucht!

Und Corinna: fahr zur Hölle! Wie es aussieht, bist Du eine Betrügerin!

 

 

Gerüstet für ein entspanntes Osterwochenende?

Happy Ostern

Eier sind gefärbt, Kühlschrank ist voll. Ich richte mich mit der Familie auf ein relaxtes langes Osterwochenende im Haus und Garten ein. Die Stadt war heute schon brechend voll mit Touristen, gut für die Wirtschaft, schlecht für uns. Also bleiben wir so gut wie geht bestens versorgt zuhause und geniessen das Superwetter.

Wünsche Euch allen ein herrliches Osterfest, entspannt Euch, geniesst die freien Tage – wir lesen uns!

Frohe Ostern!

 

Mondfinsternis

Ein paar Fotos von letzter Nacht:

Mondfinsternis 1

Mondfinsternis 2

Mondfinsternis 3

Mondfinsternis 4

Mondfinsternis 5

Sorry, aber mehr gibt meine Kamera nicht her!

Wer hat noch in den Nachthimmel geguckt?

Der Wahnsinn des Monats!

Heute morgen sah ich sie auf der Gegenfahrbahn vorbeirauschen, dachte, ich hätte mich unglaublich getäuscht. Aber nein, andere sahen es auch und schickten ein Foto dieses völlig unantwortlichen Kerls, der mit einem etwa 3-jährigen Kind stehend auf dem Sozius-Sitz seines Motorrads über die Hauptstrassen Vallartas brettert!

Foto credit: Juan Carlos Aragón via Noticias Vallarta

Foto credit: Juan Carlos Aragón via Noticias Vallarta

Mir hat’s die Sprache verschlagen!