Pan de Muerto – Totenbrot

Um die Herkunft dieses traditionellen Totenbrotes, des Pan de Muerto, gibt es verschiedene Versionen:

Es gibt die Geschichte um ein Brot, oder Gebäck, welches aus gemahlenem, geröstetem Amaranth, gemischt mit dem Blut der Opfer, die zu Ehren von mesoamerikanischen Gottheiten wie Izcoxauhqui, Cuetzaltzin oder Huehuetéotl geopfert wurden, gebacken wurde.

Eine andere Legenade erzählt, dass dieses Brot als Götzenbild  des Huitzilopochtli, ein mächtiger Azteken-Kriegsgott, gebacken wurde um dem Brot symbolisch das “Herz”  herauszureissen und die Brotstückchen unter den Leuten zu verteilen, sodass jeder an dieser Gottheit teilhaben konnte.

In der Bedeutung der heutigen Form stellt der Kranz oben auf dem Brot den Schädel dar, die länglichen Teigstreifen stellen die Knochen dar und der Orangenblütengeschmack ist zur Erinnerung an die Verstorbenen.

Das Rezept:

500 gr Mehl,   10 gr. Salz,   10 gr. Trockenhefe und 50 gr. Milchpulver vermischen und auf die Arbeitsplatte geben. Mittig einen Krater zur Aufnahme der flüssigen Zutaten bilden.

50 ml Orangenblütenwasser, 2  Eier  und 100 ml Milch verrühren und mit dem Mehlgemisch vermengen. Die Masse nun ordentlich durchkneten und so lange bearbeiten bis ein glatter, weicher Teig entsteht.

Nun werden 100 gr. Zucker nach und nach unter den Teig gearbeitet: der Zucker sollte sich komplett auflösen.

200 gr. weiche  Butter nun löffelweise beigeben und unter den Teig kneten. Die Teigmasse sollte geschmeidig und glänzend werden.

Anschliessend den Teig zu einer Kugel geformt in eine Schüssel geben, mit einem feuchten Tuch abdecken und gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Den Teig danach wieder auf die Arbeitsplatte geben, 1/3 beiseite stellen. Die verbliebene Teigmasse in 6 gleiche Teile schneiden und zu Kugeln formen,  auf ein gefettetes (oder mit Backpapier ausgelegtes) Backblech setzen.

Dem verbliebenen Drittel des Teiges noch 70 gr. Mehl zugeben und daraus „Knochen“ oder „Rippen“ formen und diese auf den Teigkugeln drapieren. Nochmals mit einem feuchten Tuch abdecken und nochmals gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

Danach für ca. 20 Minuten bei  ca. 170 Grad backen bis sie goldbraun werden.

Sofort nach dem Herausnehmen aus dem Ofen das Pan de Muerto mit ca. 60 gr. flüssiger Butter bepinseln und kräftig mit Zucker bestreuen.

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22 Kommentare zu “Pan de Muerto – Totenbrot

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  4. Das Brot würde ich gern mal nachbacken. Und das Orangenblütenwasser bekomme ich in einer Apotheke? Mit Anis kann ich mir das Rezept auch gut vorstellen!

    Danke dir & liebe Grüße!

  5. Dieses dem „Huitzilopochtli“ gewidmete, herrlich aussehende Gebäck, sieht genau so aus wie es sicherlich schmeckt.
    Jo hama den schou Weihnochtn?

    • Weihnachten noch nicht, aber es geht auf den Día de los Muertos, Allerheiligen, zu. Dieses Teil kann sehr gut schmecken wenn es vor allem mit guter, frischer Butter zubereitet wurde und vor allem noch am gleichen Tag vernascht wird.

  6. Backen werde ich ihn nicht – demnach dann sicher auch nicht essen. Aber wenn ich doch beides machen würde, machte ich mich von allen drei Auslegungen frei sondern würde es einfach nur so aus Lust und Freude mit Freunden essen.
    LG zu dir!

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