the Heat is on!

Die heissen Sommermonate haben begonnen; als ob 33°C und enorme Luftfeuchtigkeit nicht genug wären, stürmt draussen auf dem Pazifik Hurrikan Amanda mit heftigen 220 km/h Windgeschwindigkeit, Böen bis 260 km/h, und treibt zusätzlich schwül-heisse Luft auf’s Festland. Amanda wird uns wohl ordentlich Regen bringen.

Diese Treibhaus-Hitze kann selbst Ente auf die Palme bringen:

Ente

Die Schwimmhäute sind irgendwie nicht so für Palmwedel-Sitting geeignet

Ente auf Palme

eine leichte Brise, der Palmwedel schwankt, die Ente macht den Flieger

Angenehme Woche mit erträglichen Temperaturen wünsche ich!

 

Advertisements
Bild

Live aus Puerto Vallarta

Live von der Web-Cam in Puerto Vallarta

Live von der Web-Cam in Puerto Vallarta

Kenna – 25. Oktober 2002

Hurrikan Kenna schlug heute vor 10 Jahren, am 25.10.2002 als Hurricane der Kat. 5 auf das Festland zwischen der  Küste der Bahía de Banderas und der Küste Nayarits  auf. Kenna war bislang der drittstärkste Hurrikan an Mexikos Pazifikküste. Vier Menschen starben, hunderte wurden verletzt, einige sehr schwer, mehr als eintausend Häuser und Ladengeschäfte wurden komplett zerstört, unzählige schwer beschädigt.  Der  Landfall Kennas  in San Blas  zerstörte viele Gebäude und beschädigte etwa 95 % aller Häuser in der Stadt. In Puerto Vallarta verursachte die durch Kenna ausgelöste Springflut , die wie ein Tsunami durch die Strassen der Altstadt  tobte, enorme Schäden an Gebäuden, Fahrzeugen und Strassen. Kenna verursachte an diesem Vormittag des 25. Oktober 2002 Schäden, die mit über 100 Millionen US-Dollar beziffert wurden.

Weitere Fotos:

http://home.zonnet.nl/pv_kenna/f_61-70.htm

http://home.zonnet.nl/pv_kenna/f_41-50.htm

Videos von Stormchasern:

http://www.rambocam.com/archive/kenna.html

Sturm, Regen, Hagel

Eigentlich dachten wir ja, diese Hurricane-Saison würden wir relativ trocken hinter uns bringen, alle bisherigen Tropenstürme und Hurrikane zogen, kaum dass sie ausgebildet waren, schnurstracks auf den Pazifik hinaus, die Küste  bekam zwar ein paar kräftige tropische Regenfälle ab, aber das muss ja auch sein, wollen wir nicht zur Wüste werden.

Vor 4 Tagen wurden wir schlagartig aber daran erinnert, dass die Regenzeit noch anhält. Hurrikan Miriam wässerte uns ordentlich ein! Unglaublich, wieviel Wasser innerhalb von ca. 30 Minuten vom Himmel schütten kann! Mein Haus stand wie eine Insel im Wasser! Am nächsten Tag, kaum dass die „Seenlandschaft“ abgeflossen war: das Gleiche nochmals.

Kaum hat Hurrikan ‚Miriam‘ sich auf den Ozean hinaus verzogen, taucht überraschend schnell ‚Norman‘ auf. Bislang noch als Tropensturm, aber er bringt eine Masse an Wasser mit und vor allem, er baute sich zwischen dem Festland und der Halbinsel der Baja California rasant schnell auf.  Schnell wurden alle Schulen in den Küstengebieten geschlossen, Bereitschafts-Alarm für Feuerwehr, Zivil- und Küstenschutz und Polizei ausgerufen, überschwemmen die Regengüsse schon die ersten Küstenstädte. 4 Meter hohe Wellen werden bereits gemeldet. Draussen regnet es junge Hunde, und ich weiss, es wird in der kommenden Nacht und in den nächsten 2 Tagen mehr!

Eigentlich ist der Herbst noch nicht da, aber an der Ostküste zieht schon die zweite Kaltfront hinweg. Und in Mexiko-City hat es in einigen Stadtteilen gehagelt, und wie! Manche Zeitungen berichten von Hagelkörnern in Tomatengrösse! Na dann schon lieber Regen!

Ein Blick auf die gerade veröffentliche Unwetter-Warnung (hat jemand die Tel-Nr. vom Herrn Kachelmann?) lässt einiges befürchten:

Wetterwarnung 28 Sept 2012

Das Schlagloch der Woche oder Alle Jahre wieder….

kommt die Regenzeit

Diese Saison verlief bislang relativ gemässigt, zumindest an der Pazifikküste Mexikos. Die bisher aufgezogenen Hurricanes schafften es nicht, die Küsten in Gefahr zu bringen, alle drehten mit respektablem Abstand wieder auf den offenen Pazifik ab. Zwischenzeitlich gab es solch trockene Abschnitte, dass wir schon fürchteten die Pflanzen giessen zu müssen.

Vorgestern spätnachmittags jedoch wurden wir jäh von krachenden Gewittern und unglaublichen Wolkenbrüchen daran erinnert, dass die Regenzeit noch lange nicht vorbei ist. 4 Stunden lang schüttete es, der längste und heftigste Tropenregen seit Jahren: 110 ml sind viel. So viel, dass in der Stadt, wie alle Jahre mehrmals, mal wieder nichts mehr ging: zahlreiche Strassen vollständig überflutet, unpassierbar, Autos blieben in schlammigen Wassermassen stecken.

Gestern am frühen Abend: gleiches Schauspiel, der Sturzregen setzte wiederum alles unter Wasser, diesmal in gerade eben 2 Stunden.

Und alle Jahre wieder werden mit dem Ablaufen der Regenfluten und nach Reinigung die ‚baches‘, die Schlaglöcher in den Strassen sichtbar, nach jedem Wolkenbruch sind sie grösser. Man flickt sie flüchtig, sie brechen wieder auf. Viele Strassen werden zu Slalomstrecken, Fussgänger springen mehr als sie gehen. Jedes Jahr kriegt der Bürgermeister Schelte, jedes Jahr lamentiert er, es sei nicht genug Geld da.

Und weil es also jedes Jahr das gleiche Theater ist, denke ich, man sollte einfach mal abstimmen lassen und das Schlagloch der Woche, des Monats und des Jahres wählen! Die Auswahl wäre gross.

Meine Favoriten (wenn auch nicht alle 3 direkt aus Vallarta, sondern aus dem www bei Lohevisto und Mirador)