Da hab‘ ich aber was angefangen….

Mein Sohnemann glaubte bislang ein Gourmet zu sein. Schön und gut, Mutti kocht was das Zeugs hält und freut sich, wenn’s schmeckt.

Dann lief im TV eine Serie „Hell’s Kitchen“. Gordon Ramsay brüllt sich durch’s Programm und treibt einige Chefkoch-Aspiranten in den gastronomischen Wahnsinn. Junior war amüsiert und zog sich über Ramsay alles an Koch-Videos rein, die er im Web fand. Und dann kam der Tag, als er diverse Ramsay-Rezepte ausdruckte und mir auf den Tisch legte: Entenbrust mit Stachelbeer-Sauce, Roastbeef mit Rotwein-Sauce usw. „Das sollten wir mal machen“, meinte er strahlendst.

„Wir?“  –  „Naja, also…jetzt nicht so direkt WIR…“

Oh doch, da kannte er mich aber schlecht! Mein Plan war, zuerst mit den Entenbrüstchen anzufangen, ihm möglichst viel Arbeit aufzuhalsen, dann würde seine Euphorie schnell verfliegen…

Meist kommt es bekanntlich anders. Richtig! Vallartinito arbeitete sich systematisch durch Ramsays Rezept. Selbst die Mengen-Umrechnung von cups in ml und gr des englischsprachigen Rezeptes waren kein Thema. Und die Tatsache, dass wir hier keine Stachelbeeren bekommen schreckte nicht, denn Stachelbeeren sind sauer, also brauchen wir eine andere saure Frucht, gut, wie nehmen arandanos (Moosbeeren), beschloss er.

Fazit: voller Erfolg! Und nun glaubt Vallartinito, dass er durchaus Chef-Qualitäten habe.

Als nächstes machte er sich an’s Roastbeef

Junior bereitet Roast Beef

Roast Beef al Junior

Wiederum voller Erfolg, saftig, kräftig im Geschmack und die Rotwein-Sauce war einfach genial.

Junior liebt auch Pasta. Also schleppte er kürzlich den Pasta-Aufsatz für die Küchenmaschine nach Hause:

Junior Chef

Im Moment arbeitet er übrigens an Beurre Café de Paris! 17 Zutaten zähle ich bisher, rund um die Spüle sieht es auuuussssss…….

(Wollt Ihr wirklich wissen, wer anschliessend die Küche sauber macht?)

 

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