Sturm, Regen, Hagel

Eigentlich dachten wir ja, diese Hurricane-Saison würden wir relativ trocken hinter uns bringen, alle bisherigen Tropenstürme und Hurrikane zogen, kaum dass sie ausgebildet waren, schnurstracks auf den Pazifik hinaus, die Küste  bekam zwar ein paar kräftige tropische Regenfälle ab, aber das muss ja auch sein, wollen wir nicht zur Wüste werden.

Vor 4 Tagen wurden wir schlagartig aber daran erinnert, dass die Regenzeit noch anhält. Hurrikan Miriam wässerte uns ordentlich ein! Unglaublich, wieviel Wasser innerhalb von ca. 30 Minuten vom Himmel schütten kann! Mein Haus stand wie eine Insel im Wasser! Am nächsten Tag, kaum dass die „Seenlandschaft“ abgeflossen war: das Gleiche nochmals.

Kaum hat Hurrikan ‚Miriam‘ sich auf den Ozean hinaus verzogen, taucht überraschend schnell ‚Norman‘ auf. Bislang noch als Tropensturm, aber er bringt eine Masse an Wasser mit und vor allem, er baute sich zwischen dem Festland und der Halbinsel der Baja California rasant schnell auf.  Schnell wurden alle Schulen in den Küstengebieten geschlossen, Bereitschafts-Alarm für Feuerwehr, Zivil- und Küstenschutz und Polizei ausgerufen, überschwemmen die Regengüsse schon die ersten Küstenstädte. 4 Meter hohe Wellen werden bereits gemeldet. Draussen regnet es junge Hunde, und ich weiss, es wird in der kommenden Nacht und in den nächsten 2 Tagen mehr!

Eigentlich ist der Herbst noch nicht da, aber an der Ostküste zieht schon die zweite Kaltfront hinweg. Und in Mexiko-City hat es in einigen Stadtteilen gehagelt, und wie! Manche Zeitungen berichten von Hagelkörnern in Tomatengrösse! Na dann schon lieber Regen!

Ein Blick auf die gerade veröffentliche Unwetter-Warnung (hat jemand die Tel-Nr. vom Herrn Kachelmann?) lässt einiges befürchten:

Wetterwarnung 28 Sept 2012

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20 Kommentare zu “Sturm, Regen, Hagel

  1. Also nach meinen täglichen 40Grad in den Emiraten, habe ich das Schiet-Wetter in Europa wieder richtig genossen.
    (Das sollte aber nicht wirklich, ein Vergleich sein). Auch in Spanien gab es schwere Überschwemmungen. Und auch anderswo in Europa gerät schon seit längeren das Wetter aus dem Gleichgewicht.
    Also Schoten dicht und enger zusammenrücken 😉

    • Oh, diese staubtrockenen 40 und mehr Grad mochte ich genauso wenig wie die dampfende Saunaluft im Hochsommer in den Tropen!
      Ich mache jetzt auch die Schoten dicht und fahre in die Sierra – da soll’s kühler sein…
      Saludos!

  2. Oh dann habe ich schöneres Wetter hier. der Monsun hat sich verzogen und in Kathmandu sind angenehme Temperaturen. Nur die letzten 2 tage, waren wir im Süden von nepal in einem NP was ein dschungel ist. dort waren fast 40 Grad und 70% luftfeuchtigkeit….nicht angenehm .lg

    • Ja siehst Du, so muss ich armes Ding hier den ganzen Sommer leiden…..
      (o.k. ich geb’s ja zu: von 40 Grad sind wir immer deutlich entfernt, aber trotzdem,….
      GLG und ich hoffe es geht Euch gut!

    • Tja, die Dreiflüsse-Stadt soll es ja mehr oder weniger jährlich schwimmen! Die kriegen scheinbar genauso wenig ein Wasserabzugssystem zusammen wie hier…
      LG und vielen Dank für Deinen Besuch!

  3. das hört sich ganz schön schlimm an! ist dein dach dicht? hier gibt es kaum häuser, in die nicht mal wasser durch´s dach eindringt, eins der großen probleme hier (abgesehen von cris). so große hagelkörner richten hier jedes jahr wieder großen schaden an. viel glück!

    • Dach ist dicht. Wir haben zum Teil auch Flachdach, aber auch dies ist dicht, da sehr gut versiegelt. Viele haben hier aber ihre massiven Probleme! Uns kann eigentlich nur starker Wind Probleme machen, denn der peitscht manchmal den Regen heftig gegen die Schiebetüren-Fenster, die ich im ganzen Haus habe. Da passiert es schon mal, dass die im Boden eingelassenen Profile der Schiebetüren voll Wasser laufen, bzw. überlaufen. Bei solchem Wetter muss man eben gelegentlich die Fenster kontrollieren.
      Heute morgen bestes Strahle-Wetter, scheint der Tropensturm hat alle Wolken aufgesaugt. Und schleudert sie wahrscheinlich heute nachmittag wieder zu uns her….
      GLG

  4. das wetter ist der alptraum der atos fahrer, aber ich meinte vorgestern, kein problem, denn mein italiener ist ja im parkhaus, also fuhr ich hin. nach der pizza kam die überaschung, der eingang /ausgang zum parkhaus, total geflutet, no way für den atos da raus zukommen,also warten bis der guss nachliess, dann mit schwung und mut in die noch immer stehende piscina hinein. er (atos)hat es mir diesmal nich übel genommen. ja keksdosen fahren ist nicht einfach in dieser zeit

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