Chili – chile – aji

Jedes Wort steht für SCHARF!!!

Wieviele Sorten chile /Chili oder Aji wie man auch in Südamerika sagt, hier in Mexiko frisch, getrocknet, pulverisiert,  eingelegt oder als Paste  angeboten werden,  kann ich nicht genau sagen, es sind gefühlte tausend.  Je mehr ich hinterfrage, welche chili-Sorte ich für welchen Zweck verwenden soll, umso verwirrter werde ich. Es ist wohl so, dass jede Hausfrau ihre Vorlieben und Geheimrezepte hat.

Tatsächlich gibt es weltweit eine unglaubliche Bandbreite an Chilis, von süsslich bis höllenscharf und wer sich dafür interessiert wird über die ausführlichen Beschreibungen mit Fotos auf den  Seiten vom Chili-Balkon   begeistert sein.

Meine liebste Chili ist die Jalapeña, hier auch chile cuaresma genannt. Spanien-Liebhaber kennen diese Sorte sicher als ‚padrones‘ aus den Tapas-Restaurants: Diese padrones/jalapeñas/cuaresmas sind immer für eine Überraschung gut:  egal wieviele davon auf dem Teller liegen, man bekommt beinahe  die volle Bandbreite der Schärfegrade,  manche sind ordentlich scharf, richtige Gurgel-Brenner,  ein paar sind pikant und einige geradezu langweilig mild.

Was macht man auf die Schnelle mit Chile Jalapeña? Dieses:

jalapeño rellenado by Vallartina

Die Chilis waschen, der Länge nach bis kurz vor den Stiel aufschneiden, vorsichtig auseinander ziehen, die weissen Stege mit einem kleinen scharfen Messer  herausschneiden, entfernen. Je nach Wunsch-Schärfe klopft man alle verbliebenen Kerne heraus, oder belässt mehr oder weniger in der Frucht.

Die Füllung nach Gusto mit Frischkäse, Mozzarella oder queso panela (eine mexikanische Frisch-/Weichkäse Art) füllen. Der Fantasie sind bei der Füllung kaum Grenzen gesetzt: Frischkäse pur, oder mit geröstetem Sesam oder Mandelblättchen usw.

Für Feinschmecker oder besondere Gelegenheiten nimmt man weniger  Käse, steckt der Jalapeña noch eine gekochte, erkaltete Garnele „in den Mund“. Wer es ganz hübsch machen will, nimmt gekochte  Scampis, geschält aber  mit Schwanzflosse,  die dann noch ganz dekorativ aus der Chili-Schote herausguckt.

Nun umwickeln wir die gefüllte Jalapeña mit einem dünnen Streifen geräuchertem, durchwachsenen Bauchspeck, notfalls mit einem hölzernen Zahnstoche fixiert, und ab damit in eine mit wenig Öl bepinselte Pfanne und den Speck knusprig braten.

Fröhliches Schärfe-Raten!

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21 Kommentare zu “Chili – chile – aji

  1. Ich kenne Chilli nur höllenscharf. Nix für mich.
    Aber mein Freund futtert sie zu fast jedem Essen in sich hinein. Ich möchte gern mal seine Speiseröhre sehen. Naja Asiate halt..hahahahah

    • Kommt ganz auf die Hitze in der Pfanne an. Manche blanchieren sie vorher. Ich mag sie aber lieber noch etwas knackig, deshalb: gewickelt und schnurstracks auf die heisse Platte!
      LG

  2. wenn man einmal damit anfaengt will man immer mehr,es ist wie eine droge aber phantastich, und wie jede droge,bei zuviel genuss,,die konsequenzen, magenprobleme. also von zu zeit abstinenz.

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