Lese-Empfehlung: „Predigen an wüsten Küsten“, Essay von Brigitte Kramer

Brigitte Kramer ist freie Journalistin in Spanien.  Ihren Blog verfolge ich seit längerem mit grossem Interesse, aber auch mit Bewunderung für ihre bestens recherchierten, sehr detaillierten, informativen Beiträge über Land und Menschen Spaniens.

Mit freundlicher Genehmigung von Brigitte Kramer,  kann ich ihr Essay „Predigen an wüsten Küsten“  als Lese-Empfehlung bei mir einstellen. Dieser Artikel sprach mich ganz besonders an, da er einige meiner eigenen Gedanken und Recherchen zum Thema der Konquista in Mexiko stützt und um viele Details und Hintergrundwissen bereichert.

Mit Dank an Brigitte, hier geht es zum Essay:

Predigen an wüsten Küsten – Essay von Brigitte Kramer

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17 Kommentare zu “Lese-Empfehlung: „Predigen an wüsten Küsten“, Essay von Brigitte Kramer

  1. endlich habe ich den ganzen sehr interssanten artikel von brigitte kramer gelesen, danke vallartina! das ist höchst interessant, von palmenoasen habe ich noch nie gehört. ob das auch etwas für unsere sierras wäre? von herbst bis sommer gibt es keinen nennenswerten regen, und alles trocknet aus.
    liebe grüße

    • Es kommt, wie so oft im Leben, auf einen Versuch an, Antje. Nun weiss ich nicht, wie hoch Dein Tanti-Tal liegt, aber möglicherweise wachsen dort Dattelpalmen. Denn nur die Dattel- oder die Phönix-Palmen geben genug Schatten, dass in deren Wedel-Bereich eine natürliche Tropfbewässerung möglich wäre.
      Was ich allerdings in Ägypten gelernt habe, ist die Bewässerung „gota-a-gota“, die auch die Spanier übernomen haben: ein Schlauch, alle 20, 20 cm perforiert, direkt um die Pflanzenknollen verlegt.
      Und vor allem die Wurzelbewässerung, wahrscheinlich die effektivste von allen:
      man nehme ein ca. 30 bis 40 cm langes PVC-Rohr, durchbohre es kreuz und quer mit Löchern, grabe es mitsamt einer neuen Pflanze so ein, dass max. 10 cm über dem Boden verbleiben. Zum effizienten Wässern dieser Pflanze hält man nun 1 x wöchentlich (in der grössten Trockenheit) den Gartenschlauch direkt in dieses Rohr: die Wurzeln werden innerhalb kürzester Zeit mit sehr viel Wasser versorgt, selbst wenn die Oberfläche trocken aussieht und daher kaum Wasser unnütz verdunstet.
      Probiere es einfach mal.
      GLG

  2. Nur mal am Rande …
    Die Konquistadoren, welche an der niederkalifornischen Halbinsel landeten, glaubten sich auf der sagenhaften, von wunderschönen Amazonen bewohnten, Gold-Insel namens Kalifornien aus einem Buch des Spaniers Montalvo.
    Danke für den Hinweis auf den lesenswerten Artikel.

  3. Das ist wirklich ein sehr interessanter Text! Gerade neulich erst, habe ich irgendwo einen interessanten Artikel über die ‚Mexikanische Küche‘ gelesen, dass diese auch sehr arabisch beeinflusst ist. Jetzt, da ich genauer hinschaue, fällt es mir an jeder Ecke auf, angefangen bei den Totopos (pan arabe).

    In Oaxaca konnte ich lernen, dass erst mit den Spaniern, zusätzliche Fette, wie Öl Verwendung fanden. Der Komal (Platte aus Ton) wurde nur mit Kalk eingerieben, um darauf die Speisen zu garen.

    • Besonders in Veracruz sind die Einflüsse der afrikanischen Küche bermerkbar. Über den Hafen von Veracruz wurden unzählige Sklaven aus Afrika eingeschifft, und deren kultureller Einfluss ist heute noch spürbar.

  4. Ja, der Film beruht ja auf historischem Hintergrund und verdeutlicht stark und eindrucksvoll die Christianisierung jenseits des Kreuzes. Diese Missionierung hat nicht nur in Lateinamerika Narben hinterlassen.

  5. Sehr schöner Artikel von Brigitte Kramer. Die ganze Oasen-Angelegenheit, sowohl neuweltlich als auch in Spanien war mir ziemlich unbekannt. Ich habe mich weiterhin an den Film „Mission“ aus dem Jahr 1986 mit Robert de Niro erinnert gefühlt, der mich damals sehr beeindruckt hat.

    • Erinnye – bin ja froh, dass Du Dich entschlossen hast, Dein Blog weiterzuführen, einige Deiner Kommentarantworten waren irgendwie hart an der Grenze ZU/WEITER. Willst Du keine Kommentare mehr? Oder Bedenkzeit?
      GLG

      • Doch klar, ohne Kommentare finde ich es total öde, echt. Ich habe nur das Gefühl, ich hätte da jetzt einige Leute dahin gebracht, zu glauben, dass sie jetzt unbedingt bei mir kommentieren müssen. Und das wäre ja total schlimm. War halt total uncool. Man sollte nicht aus einer momentanen Laune so etwas in die Welt setzen.

        • Zitat „…einige Leute…“
          pfff!
          In Mexiko sagt man, z.B. „¿gente? ¿que es gente?“ auf deutsch, auf dich bezogen:
          „einige Leute. ¿Was ist ‚einige Leute‘?
          die mexikanische Anwort: „puesssss…..“
          Also, komm, mach Dich frei!
          ¡Viva mi blog! Mi blog es tu blog. Tu blog es mi blog!
          ¡Adelante! erinnye, think egoistic!
          Also, mach auf!

          • Du bist so cool. Tu blog es mi blog! Keine Ahnung, vielleicht mache ich noch 1 bis zwei Posts ohne Kommentare. Es ist nämlich so: All die Leute, die ja so megacool sind, die völlig darüberstehen, ob ihr Zeug gelesen, geschweige denn geliked wird: vielleicht denken sie, falls sie noch auf meine Seite kommen, darüber nach, dass Bloggen in diesen Sphären, in denen wir uns bewegen, im wesentlichen aus Kommunikation besteht. Und dass es eben auch den Reiz des Spieles ausmacht, sich irgendwo durch ein Like oder einen Kommentar verewigen zu können, bzw. wenigstens die MÖGLICHKEIT dazu zu haben ….

            • wobei mir das auffällt, habe zweimal das Wort cool benutzt, für unterschiedliche Sachverhalte: Du bist für mich cool im besten und menschlichen Sinne des Wortes. Nicht dass Du das falsch auffasst GLG

              • Das ist kein Problem für mich.
                Erinnye, ich sehe wohl die „rasenden Blogger“, von einem zum anderen Blog huschend, ihre LIKEs hinterlassend, Texte nach Schlüsselwörtern scannend, Bilder kurz anschauend, nichts verstehend, flachbrüstig kommentierend: nach GegenLIKEs und Gegenbesuchen heischend….
                Bei meiner kleinen Besucher-Community habe ich diese Sammler und Jäger zum Glück nicht (mehr).

                Hang loose!

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