Lese-Empfehlung: Leben wie Gott in Mexiko

Das Warten hat endlich ein Ende – der bereits vor längerem angekündigte Artikel zum Essen feiert heute Weltpremiere. Somit müsst ihr euch nicht weiterhin jeden Tag mit der Frage herumschlagen, ob ich denn womöglich in Mexiko verhungern muss, wie ihr es bisher sicherlich tut.

Vorher möchte ich aber noch stolz verkünden, dass ich einen weiteren Punkt von meiner To-Do-Liste für Dinge, dich ich vor meinem Tod noch machen möchte, streichen konnte: „Besuch in einer piekfeinen und überteuerten Schnöseldisco für Leute, die sich für etwas besseres halten.“ Der Eintritt betrug auch nur schlappe 200 Pesos – damit ihr das ungefähr einschätzen könnt: Dafür könnte ich mir auch drei ausgewogene Mittagessen in einem Mittelklasse-Restaurant kaufen.

Womit wir ja wieder beim Thema wären: Dem leiblichen Wohl. Mexiko stellt in dieser Hinsicht auf jeden Fall eines der besseren Ziele dar. Ich muss sogar zugeben, dass es mir in Hinsicht auf Vielfalt und Geschmack auch deutlich besser gefällt als in Ecuador, obwohl es dort einige Gaumenfreuden der Spitzenklasse gab. Und das sogar vor dem Hintergrund, dass ich hier eigentlich in einer kulinarisch eher minderbemittelten Ecke Mexikos lebe.

Diesen sehr ausführlichen Bericht weiterlesen:

Leben wie Gott in Mexiko.

Advertisements

14 Kommentare zu “Lese-Empfehlung: Leben wie Gott in Mexiko

  1. die essenbeschreibung, ist super, nur die übersetznug von cilantro= kreuzkümmel, irritiert mich. ich kenne cilantro als koriander, ich bin nebenher noch der importeur von kreuzkümmel für das deutsche restaurant in puebla, ( bei jeder reise).

    • Cilantro ist Koriander, da ist wohl ein kleines Verwechselchen passiert.
      Meinst Du mit Kreuzkümmel den üblichen, in Deutschland erhältlichen Kümmel? Ich dachte Kreuzkümmel = cumin, schmeckt manchmal richtiggehend muffig, finde ich. Zumindest der, den es hier gibt.

  2. Mir knurrt der Magen und mir tropft der Zahn, das kannst du dir nicht vorstellen. Ich würde alles, aber auch alles probieren wollen und hätte nachher gerne zwei (hübsche) Träger, die mir aufhelfen!

    Viele liebe Grüße!

  3. Vielen Dank für das Verlinken! Es freut mich, dass der Beitrag auch außerhalb meines Freundeskreises Anklang findet.

    @wholelottarosie: In vielen größeren deutschen Städten gibt es Latino-Shops, wo sich die entsprechende Gemeinde eindeckt. Dort sollte man auch fertige Tortillas oder andere in Deutschland nicht weit verbreitete Zutaten finden können. Es gibt auch Weizen-Tortillas im Supermarkt zu kaufen (die heißen aber nicht Tortillas) – mein Mitbewohner hat mal welche angeschleppt, leider weiß ich den Namen nicht. Einfach nach kleinen crepes-artigen Teigfladen in der Tüte Ausschau halten. Das kommt natürlich nicht an eine frische mexikanische Mais-Tortilla heran, aber um einmal Enchiladas poblanas auszuprobieren, sollte es das schon tun.

    • Gerne geschehen! Dein ausführlicher „Rundgang“ durch die mexikanische Küche ist sehr interessant und auch gut geschrieben!

      Du hast recht: es lohnt sich, bei der Tortillería anzustehen und auf die noch dampfenden Fladen zu warten.
      Gruss aus Vallarta!

  4. Oh…das hört sich zum großen Teil sehr lecker an! Vor einigen Jahren bekam ich einmal ein mexikanisches Kochbuch geschenkt. Natürlich habe ich einige Gerichte daraus nachgekocht, z.B. Guacamole oder große milde Chilischoten mit Huhn und Käse gefüllt, und ich habe sogar auch Lob dafür eingeheimst. Viele der Rezepte waren aber nicht zu verwirklichen, da die Zutaten ziemlich exotisch waren und wohl in einem Spezialitätengeschäft gekauft werden müssen. Zum Beispiel hätte ich gern mal Tortillas ausprobiert, aber da muss man wohl eine spezielle Presse dafür haben.
    LG von Rosie

  5. Also da bekomme ich aber jetzt wirklich Hunger. Das meiste hört sich sehr lecker an. Die Tortillas zum Frühstück wären möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig. Aber im großen und ganzen scheint man in Mexiko kulinarisch einiges auf der Pfanne zu haben 😉 LG

  6. Ach, herrje! Musstest du in diese Schnösel-Disco oder bist du einfach nur mal wissbegierig gewesen?
    Ich hab‘ ehrlich gesagt nie geglaubt, dass du in Mexico verhungern musst. 😉
    Herzliche Grüße!

    • Der Bericht stammt (leider) nicht von mir. Ist eine Leseempfehlung für den Blog „Viva México, cabrones!“ aus Monterrey.

      Hier wie dort muss/kann/darf man sich durch Berge Essen futtern!
      Gruss

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s