Unliebsame Gäste

Man soll sich ja bekanntlich nicht unter den Schatten von Kokospalmen am Strand legen, da Kokosnüsse die Tendenz haben, dann herabzufallen, wenn man es gar nicht vermutet. So lichtet man also als verantwortungsbewusster Gartenliebhaber regelmässig die Palmen. Pedro, der Gärtner, macht das mit seinen Jungs für mich, denn bis ca. 15 Nüsse hängen in schweren  Trauben, die mit der Machete abgeschlagen werden. Pedro hatte kaum mit seiner Arbeit begonnen, sprang und rannte er schreiend und schlagend durch den Garten.

Wespennest by Vallartina

Wespen hatten in einer der Palmen ein etwa fussballgrosses Nest gebaut. (Bilder zum Vergrössern anklicken)

Wespennest by Vallartina

 

Natürlich attackierten sie den vermeintlichen Angreifer. Und mir wurde klar, woher die unzähligen Wespen kamen, die auch mich in den vergangenen Tagen immer wieder attackierten. Die Nachbarin, durch die Hektik angelockt, erklärte, ihre Kleine habe eine Allergie auf sämtliche Insektenstiche, ja nun? Das Nest musste entfernt werden. Es wurde also geräuchert und gesprüht, ein Grossteil der Wespen vorläufig vertrieben, Pedro wurde vermummt, erklomm eine hohe Leiter und sprühte das Nest aus .

Wespennest, Waben by Vallartina

 

Zum Vorschein kam eine interessante „Architektur“, was Pedro jedoch nicht weiter interessierte, der schwitzte und fluchte nur noch vor sich hin und japste nach einem Tequila!

 

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11 Kommentare zu “Unliebsame Gäste

  1. Da einer meiner Söhne auch allergisch reagiert , werden bei uns die Nester auch sofort „entsorgt“ … mit einer Fackel oder dem Gas-Brenner , das ist die schnellste und wirksamste Methode .

    Dies „afrikanischen“ Bienen sind angriffslustig und sehr gefährlich .

    Liebe Grüße von der Insel

    • Angriffslustig sind die wirklich! Aber nun haben wir Ruhe und werden künftig die Bäume inspizieren, damit sich da nicht wieder neue Bienen einnisten.
      Grüsse zurück in die Karibik!

  2. Danke Dir für Deinen Besuch bei mir.
    So ein großes Wespennest hatten wir auch einmal in einem Strauch neben der Garage als wir noch ausserhalb von Chicago gewohnt haben. Schon wenn man in der Nähe vorbei gehen wollte, wurde man von den Wespen angegriffen. Ich habe mir dann so eine Sprühkanne gekauft, die für derartige große Wespennester entwickelt wurde und man konnte damit ca. 5 Meter entfernt stehen und das Nest besprühen, d.h. es kam eher in einem Strom aus der Dose und man konnte gut damit zielen. Ich musste das noch 2mal wiederholen, bis ich das Nest gefahrenlos abschlagen konnte.
    Je größer das Nest wird, je gefährlicher scheinen die Wespen zu werden.

    • Es sieht so aus, dass dies keine Wespen, sondern die Afrikanische amerikanisierte Honigbienen sind. Reichlich angriffslustig, die kleinen Tierchen!
      Beste Grüsse, hoffe Du hast Dein Jubiläum ordentlich gefeiert!
      Wir lesen wieder!

  3. Oh man, das ist aber heftig. Zum Glück ist nicht viel passiert.
    Die Architektur sieht wirklich beeindruckend aus.

    GLG Mariane 😉

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