Punta de Mita – magischer Ort

Ein herrliches Fleckchen Erde, mehr noch eine Halbinsel jenseits von allen Störfaktoren wie Lärm, von der Brandung abgesehen, wenig  Autoverkehr, viel Natur und Landschaft. Naja, dachte ich mir, die Kardashian Sisters,

Kim Kardashian, Punta de Mita, Mai 2011

berühmte  Hollywood-Regisseure, Moviestars wie Jennifer Anniston,  Kate Hudson, Courtney Cox, Demi Moore u.a. urlauben dort,   A-Film- Szenen dreht man in den Promi-Villen in Punta de Mita…. da muss ich auch mal hin. Und zwar zum Golfen!

Punta de Mita bietet zum einen den „Bahía“ Kurs, entlang der Bahía de Banderas gelegen und als weitere Auswahl den Pacifico Golfplatz.

Auswahl hin oder her: das berühmteste natürliche Inselgrün, das Tail of the Whale (Walschwanzflosse), liegt auf dem Pacifico-Course. http://www.fourseasons.com/puntamita/golf/  Logisch: das musste ich spielen.

Tail of the Whale Punta de Mita by Vallartina

Tail of the Whale - Zufahrt bei Ebbe by Vallartina

Tail of the Whale 3B by Vallartina

Punta de Mita ist wirklich eine Enklave für Leute, die sich Ruhe leisten können!  Auf der Halbinsel liegen mehrere in sich geschlossene Villengebiete, die Hotels St. Regis und Four Seasons, einige Condominium-Komplexe, alles eingebettet in eine wunderbare Naturlandschaft neben den manikürten Fairways und Greens der Golfplätze, alles bestens gepflegt und die Bewachung der Gesamtanlage lässt nichts zu wünschen übrig: Rein kommt nur, wer angemeldet ist, und selbst die Tee-time wird am Einfahrtstor mit dem Clubhouse gecheckt, man bekommt eine skizzierte Strassenkarte mit eingezeichnetem Weg zum Clubhouse – die braucht man auch, sonst könnte man sich leicht in diesem sehr ausgedehnten Resort verfahren.

Auf zur Driving Range. Die Angestellten zuvorkommendst,  Ball-Pyramiden an jedem Übungsplatz, Eisbox mit Wasser, nach ein paar Schlägen werden sofort die abgelegten Schläger gewaschen. Gute, moderne Golfcarts, ab zum 1. Abschlag.

Der Platz ist in hervorragendem Zustand – sicherlich nicht leicht für die Greenkeeper, den Rasen so nah am Meer und der salzhaltigen Luft perfekt in Schuss zu halten.  Insgesamt muss man sich mit wenigen Wasserhindernissen auseinander setzen, Bunker gut gesandet, allerdings manche mit feinem, pulvrigem Sand, der jeden Schläger ‚frisst‘, also voller Swing! Nach den ersten Löchern habe ich festgestellt, dass man – entgegen der visuellen Einschätzung der Entfernungen, doch dem Birdie-Maker glauben soll!  Von da an ging’s besser.

Tale of the Whale 3B:

Muss man spielen! Alleine der Anblick ist umwerfend! Das Grün ist durchaus mit dem  üblichen  Eisen oder Driver erreichbar. Die Optik macht das mentale Problem! Also nicht beirren lassen, Swing durchziehen, rauf auf’s Grün! Wenn’s ich paren kann, kann es jeder halbwegs gehandicapte Golfer. Men 184 yds, Ladies 179 yds,  Ladies rot 175 yds. Kein Thema also. Die bei Ebbe freiliegende Überfahrt über Vulkansteine ignorieren, es ist näher als man glaubt, das Grün gross genug (27 Fuss tief) um zu plazieren.

Longhitter  könnten bei der 5, Par 4, Probleme bekommen, ein mittig verlaufender Wassergraben verlangt gutes Platzmanagement. Also lieber kürzer angesetzt um dann den zweiten Schlag aus bequemer Lager sicher zu plazieren – oder wer kann, legt gleich kurz vor dem Grün vor.  Ich war da allerdings zu vorsichtig, blieb viel zu kurz, zweiten Schlag in den Greenbunker, schwerer Sand, durchgedroschen: über’s Grün …naja, angefressen spielt es sich schlecht und puttet es sich noch schlechter!

Einige Löcher, z.B. 7, 17, 18, haben nur ein Problem:

Pacifico Course Punta de Mita by Vallartina

der Approach auf das Grün muss sitzen, denn gleich hinter dem Grün liegt steil abwärts der Pazifik!

Bei der 15er, Par 5, kann man mit dem dritten Schlag, wenn man ihn rechts legt, in die unangenehme Situation kommen (es sei denn, man misst gut 2 Meter Körperhöhe), dass man wegen vorgelagerter Hügel blind auf’s Grün schlagen muss. Ist aber machbar bei nur rund 80 yds, die kann man auch blind abliefern.

Blick auf die Bahía by Vallartina

Insgesamt: Sehr gepflegter Platz. Göttliche Ruhe. Wenig bespielt, daher keine Staus, Wartezeiten. Einige spektakuläre  Ausblicke auf den Pazifik und die Bahía, selbst morgens leichte, angenehme, frische Brise, perfekter Caddy-Service, freundliches, aufmerksames Personal, beste Unterwegsversorgung durch Getränke-Fahrzeug, ausgezeichnete, sehr saubere Sanitäranlagen in Front- und Back-Nine. Wunderbare Landschaft.

P.d.Mita, Strand entlang Pacifico Course by Vallartina

Empfehlenswert ist auch das Bistro-Restaurant oberhalb der Driving-Range. Service und angebotene Speisen ausgezeichnet, das Scampi-Ceviche mit wunderbarer leicht-pikanter Salsa waren nach solch einer Runde mein krönender Abschluss.

Fazit: Der Pazifik-Course ist absolut eine genussvolle, entspannte Runde wert! Und der Bahía Course steht auf meiner Wunschliste ganz oben!

Info über die beiden Golfplätze, Reservierungen, Preise und Scorecards: click

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4 Kommentare zu “Punta de Mita – magischer Ort

  1. Pingback: Eine Runde Golf: Punta de Mita, Bahía Course | Que Onda?

  2. Pingback: Hundstage « Que Onda?

  3. Sehr schön Impressionen! Schreit nach Urlaub oder?! Und genau das mache ich jetzt. Wenn dir nachher die Ohren klingeln, dann stoße ich im Geiste mit dir und den Abeisen an ;o)

    Liebe Grüße & bis bald, Emily

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