Ramadama

‚Rama dama‘ kam mir spontan in den Sinn beim Anblick der Fotos vom Malecon Vallartas in der Osternacht. ‚Rama dama‘ (räumen tun wir) rief vor gut 60 Jahren der damalige OB Münchens, Thomas Wimmer, als er die Münchner anfeuerte, um die Stadt von den Trümmerschäden des Krieges freizuschaufeln.

‚Rama dama‘ stand auch für die Hundertschaft von Strassenkehrern allabendlich an:

Ostern, Malecon, Foto Informa Vallarta

Was wie Müllkippe aussieht, ist tatsächlich die beliebteste Flaniermeile in Vallartas Altstadt! Zumindest konnte die Stadt gestern vermelden, dass es friedlich zuging, wenn gleich sich andere darüber gifteten, dass der Malecon alljährlich zum grössten Open-Air Wirtshaus des Landes verkomme! Wie jedes Jahr wurde der Malecon für den Autoverkehr gesperrt, Sichtkontrollen an den Zugängen zur Strandpromenade sollten sicher stellen, dass keine Glasflaschen mitgebracht wurden und wie üblich verkauften findige Kids Plastikbeutel, in die die Promenierer ihr mitgebrachtes Bier, Tequila und andere Rachenputzer ganz brav umfüllten!

Am Los Muertos Beach ging es ebenfalls friedlich zu.

Ostern, Playa los Muertos Foto Informa Vallarta

Keine Raufereien um den letzten Viertelquadratmeter freien Strand, dank gemässigter Temperaturen gab es keine Hitzschläge, niemand ist ertrunken, zumindest nicht im Meer, evtl. aber die eine oder andere Leber!

Mittlerweile ist halb Mexico wieder zuhause oder noch auf dem Rückweg, die Stadt putzt und macht Platz für den bald einsetzenden Touri-Strom an Pfingsten und der ruhigeren Nachsaison-Besucher.

Respektvolle Grüsse an die Strassenreinigung, Polizisten, Bereitschaft der Sanitäter und Feuerwehrleute!

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4 Kommentare zu “Ramadama

  1. meine güte, sieht das schlimm aus!
    wir wohnen auch in einem touristischen gebiet, aber davon sind wir noch weit entfernt. tanti ist nur ein dorf, in den nächstgrößeren orten ist bzw. war etwas mehr los.

    grüße ins aufgeräumte vallarta,

    antje

    • Die Stadt mit all ihren Angeboten ist ja nun wirklich positiv. Andererseits kann ich solche Sauereien schlicht umgehen, indem ich an solchen Tagen die Altstadt einfach vermeide – wir haben ja Alternativen.
      Gruss nach Argentina!

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