Cohiba, Robaina, Corona, Churchill…..

Raucher haben bekanntlich schwere Zeiten: überall werden sie vor die Türe gesetzt, schief bis verächtlich angeguckt, als verantwortungslose Gesundheitsschädiger bezeichnet, oder gar als Verursacher der explodierenden Kosten im Gesundheitswesen ausgemacht.

Aber gilt das auch für die Paffer? Die Zigarren-Schmaucher? Schlimmer? Oder sieht man, ähnlich wie bei Pfeiffen-Rauchern darin mehr eine Philosophie, eine auf relaxten Genuss ausgerichtete Entspannungsübung? Oder auch bloss Luftverpester?

Wie auch immer, die Freunde der Cohiba, Robaina und Romeo y Julieta werden sich selbst durch diese mittlerweile pauschale Ablehnung nicht vom Genuss abbringen lassen. Was gibt es entspannenderes als eine Trinidad Fundadores (meine Lieblingsmarke, nur zu besonderen Anlässen) und dazu einen Reserva tinto!

Aber nicht nur Cuba hat feinen Tabak und weiss aus diesen unansehnlichen Blättern ein würziges Geschmauch herzustellen. Auch in Mexico wird Tabak angepflanzt, im Jahre 2008 war dies eine Jahresproduktion von etwas über 16.000 Tonnen. Nicht viel verglichen z.B. mit China, der weltgrösste Tabaklieferant mit gut 2,6 Millionen Tonnen im gleichen Jahr, das sind ca. 40 % der Weltproduktion. Tabak-Anbau ist sehr arbeitsintensiv, durchschnittlich sind etwa 2200 Arbeitsstunden/Hektar zu rechnen. Bezogen auf die Einnahmen und die Beschäftigungsquote steht der Tabak-Anbau in Mexiko jedoch an dritter Stelle aller landwirtschaftlichen Aktivitäten.

Aber zurück zu den Zigarren.

In der Altstadt Vallartas gibt es seit rund 10 Jahren die Vallarta Cigar Factory wo noch handgerollte Zigarren hergestellt werden, wer will kann dabei zusehen und mit dem Roller plaudern und sich beraten lassen. Verarbeitet werden Tabakblätter aus Kuba, Nicaragua und Dominica sowie aus den Gebieten Nayarit, Chiapas und Veracruz in Mexiko.

Ein besonderer Service der Vallartenser Zigarrenmanufaktur ist der klimatisierte Zigarren-Raum und der offene Patio, wo man in aller Ruhe die passende Zigarre mit einem Tequila, Mojito, Bier oder Wein schmauchen darf. Sollte noch erwähnt werden, dass in der dazugehörigen Bar z.B. 17 verschiedene Import-Biere angeboten werden.

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7 Kommentare zu “Cohiba, Robaina, Corona, Churchill…..

  1. Pingback: Monyaz – die mexikanische Zigarre für Berlin « Que Onda?

    • Face to face wäre mir lieber. Virtuelles Pfeifenrauchen ist langweilig!
      Oder eine schöne Hookah, Virginiatabak mit schwarzen Afghanen oder, noch besser, roten Libanesen.

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